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Covid-19 Sicherheitskonzept

am BKH Kufstein (Stand 21.11.2022)

Die gesetzlichen Bestimmungen wurden mit 5. März 2022 deutlich gelockert. Die Inzidenz ist weiterhin hoch und aufgrund des Wegfallens vieler gesetzlicher Testpflichten wird die "Dunkelziffer" steigen, selbst wenn die offiziellen Inzidenzzahlen dies nicht abbilden. Daher bleibt das BKH Kufstein vorerst noch etwas strenger.

Rechtlich stützen sich diese strengeren Bestimmungen auf §4 Abs 4 der neuen Cov-19-Basismaßnahmenverordnung, wonach die Betreiber von Krankenanstalten besondere Präventionskonzepte zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen haben. Dies betrifft insbesondere die Besucher-Regelung und die Gesundheitschecks (Tests).

Weiterhin müssen nämlich infektiöse Patienten isoliert werden, was dann zu leerstehenden Betten führt und somit die Behandlungskapazität unseres Hauses reduziert. Beispielsweise kann das dazu führen, dass in einem 4-Bettzimmer nur ein einziger Patient liegt, der neben seiner Grunderkrankung / Verletzung covid-infektiös ist. In so einem Fall stehen drei Betten leer und folglich muss die Behandlung von drei Patienten aufgeschoben werden. Gleichzeitig besteht aber bei vielen Menschen ein hoher Behandlungsbedarf. Aus diesem Grund werden Testvorgaben für stationäre Patienten beibehalten (=regelmäßiges Testen auch während des Aufenthaltes).

Weiterhin gelten auch sehr restriktive Besuchsregelungen. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil in Patientenzimmern in der Besuchszeit immer wieder Personen angetroffen werden, die sich nicht verlässlich an die Maskenpflicht halten. Das Infektionsrisiko, welches von Besuchern ausgeht, ist derzeit ungebrochen hoch. Die Patienten/Besucherregelung bleiben zumindest bis Mitte April aufrecht.

Alle aktuelle Informationen rund um die Gewährleistung der Sicherheit (Patienteninformationen, verpflichtende Tests, Besucherregelungen, usw.) im A.ö. Bezirkskrankenhaus Kufstein in Bezug auf Sars-CoV-2 finden Sie hier:

Patientenregelung

Stationäre Patienten:
Alle Patienten die einen geplanten stationären oder tagesklinischen Termin haben, müssen eine FFP2-Maske tragen. Zum Zeitpunkt der stationären / tagesklinischen Aufnahme wird bei Patienten ein Antigentest durchgeführt.

Alle Patienten mit akutem und dringlichem Behandlungsbedarf müssen (nach Möglichkeit) eine FFP2-Maske tragen. Bei Cov-Verdacht wird ein Test im BKH Kufstein durchgeführt.


Ambulante Patienten:
Mit Beschluss des Krisenstabes vom 31.8.22 müssen ambulante Patienten keinen 3G Nachweis mehr vorlegen. FFP2 Masken müssen weiterhin im ganzen Krankenhaus getragen werden (Ausnahme: schwangere Frauen, hier reicht MNS). Aufgrund der beschränkten Warteraumkapazität ist unbedingt eine Terminvereinbarung erforderlich (davon ausgenommen sind Patienten mit dringlichem, akutem Behandlungsbedarf).


Besucherregelung

Stationäre Patienten dürfen täglich am Nachmittag einmal Besuch empfangen.
Besucherkontakte außerhalb des zugangskontrollierten Bereiches (zB Vorplatz, Cafe) sind wieder zulässig. Weiterhin müssen alle Besucher schriftlich 24h vorher bei der Rezeption angemeldet werden, damit die Zutrittskontrolle den Einlass gestattet.

Ausnahmen:
- Das Pflegepersonal kann bei kritischen Lebensereignissen Besuch zulassen (zB. bei Patienten in der letzten Lebensphase)
- Minderjährige Patienten und unterstützungsbedürftige Patienten dürfen mehr Besuch erhalten (zB. beide Eltern)

Ausnahmen von der 3G-Regel gibt es in Fällen, in welchen die rechtzeitige Einholung des 3G-Nachweises unzumutbar ist:
- Begleitung/Besuch von Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen durch enge Bezugspersonen
- Begleitung/Besuch bei kritischen Lebensereignissen
- Begleitung bei der Entbindung: wobei dann der Antigentest vor Ort vom Gesundheitspersonal durchgeführt wird

Über das Vorliegen eines Ausnahmegrundes entscheidet Gesundheitspersonal und bei Begleitungen auch die Zutrittskontrolle.

Begleitpersonenregelung

Jeder Patient darf in kritischen Lebenssituationen (insb Akutaufnahme, Schwangerschaft, belastende Untersuchungen/Therapien/Befundgespräche) von einer Person begleitet werden.

Seit 01.08.2022 ist es möglich, dass auch POS-getestete Besucher bzw. Begleitpersonen im Rahmen der Palliativ- und Hospizbegleitung, Seelsorge, sowie zur Begleitung bei kritischen Lebensereignissen, sowie Begleitpersonen von Minderjährigen und auch Begleitpersonen im Fall einer Entbindung eingelassen werden müssen.

Begleitpersonen (insbesondere bei Kindern oder unterstützungsbedürftigen Patienten, bei kritischen Lebensereignissen oder bei Entbindungen) brauchen keinen 3G-Nachweis.

Voraussetzung für Besucher ab dem 6 Lebensjahr ist stets
a. FFP2 muss getragen werden (Ausnahmen: Schwangere mit MNS)
b. 3G-Regel
Ausnahmen von der 3G-Regel gibt es in Fällen, in welchen die rechtzeitige Einholung des 3G-Nachweises unzumutbar ist:
• Begleitung/Besuch von Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen durch enge Bezugspersonen
• Begleitung/Besuch bei kritischen Lebensereignissen
• Begleitung bei der Entbindung
wobei dann der Antigentest vor Ort vom Gesundheitspersonal durchgeführt wird.
Über das Vorliegen eines Ausnahmegrundes entscheidet Gesundheitspersonal und bei Begleitungen auch die Zutrittskontrolle