Pflegedirektion
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Basale Stimulation in der Pflege

Die Wahrnehmungsfähigkeit von Menschen ist unterschiedlich, verändert sich stets und wird durch Erkrankungen jeglicher Art erschwert bzw. zusätzlich beeinträchtigt.
Basale Stimulation ist ein Konzept zur Wahrnehmungsförderung wahrnehmungsgestörter Patienten. Es dient der individuellen Entwicklungsförderung und wurde von Prof. Andreas Fröhlich zunächst für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche erarbeitet. Seit 1985 wurde es durch Frau Bienstein (Krankenschwester und Dipl. Päd.) für die Pflege modifiziert und als Pflegekonzept weiterentwickelt.
Der Grundsatz in der Basalen Stimulation heißt, bei Bekanntem zu beginnen, an Bestehendem anzuknüpfen, so dass Verbindungen zu früheren Erfahrungen hergestellt werden können.
Bei der Basalen Stimulation handelt es sich um ein Kommunikationskonzept zwischen Pflegenden und Patienten. Hierbei spielt die verbale Kommunikationsebene eher eine untergeordnete Rolle, dafür kommen tieferliegende, basale Ebenen zum Tragen.
Durch das unterschiedliche Kommunikationsangebot, welches vielleicht Erinnerungen weckt, kann die Neugierde, aber auch ein Zurückkommen ins Leben erheblich unterstützt werden.
Es gibt drei grundlegende Wahrnehmungsbereiche, auf die sich weitere aufbauen. Diese bilden die verschiedenen Ebenen der Stimulationsmöglichkeiten, um Kommunikation, Bewegung und Wahrnehmung bei beeinträchtigten Menschen individuell zu fördern.
Viele Maßnahmen der Basalen Stimulation sind ausgesprochen gut und ohne wesentlichen Mehraufwand in den Pflegealltag zu integrieren. Das Konzept ist mit anderen Pflegekonzepten wie Kinästhetik und Bobath eng verbunden.